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Datenschatten, Schattendaten

Wer zufällig irgendwie an das zugegebenermaßen alte Buch "Der gestohlene Schatten - Der Mensch im Netz der Datenwelt" von Hümmerich und Gola rankommt, der sollte es sich trotz der wahrscheinlich schon angegilbten Seiten unbedingt durchlesen. Es ist kein hochwissenschaftliches Werk und daher als Bahnlektüre gut geeignet. Man kann dort nachlesen, wie die Autoren Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre über den Datenschutz nachdachten und welche Datenerfassungsmaßnahmen bereits zu dieser Zeit stattfanden. Trotz des Alters des Buchs ist es nicht minder aktuell (und ich hoffe, Herr Schäuble und der Rest der Stasi 2.0 entscheidungsbefugten Personen haben sich auch mal eingelesen).

Daten wecken Begehrlichkeiten, lasst uns weniger davon produzieren: Handy abschalten, Internetnutzung reduzieren, Fernseh- und Radiogeräte entsorgen (und sich die GEZ-GebührAbgabe sparen), Telefonzeiten festlegen, Anonymisierungsdienste nutzen, Werbung überall ablehnen, persönliche Daten sowieso nicht rausgeben, wenn es nicht wirklich notwendig ist, an keinen Umfragen/Auswertungen teilnehmen, etc.

Daten wecken Begehrlichkeiten, ganz besonders dann, wenn sie Informationen darstellen. Lasst uns Datenmüll produzieren, damit die Datenverwerter ihre Hinfälligkeit erkennen. Vielleicht kennt das der eine oder andere Leser: An der Kasse einer bekannten Elektronikmarktkette wird man nach seiner Postleitzahl befragt. Eine gültige ist zum Beispiel 14439 (Potsdam). Dort sitzen einige Medienmacher (z. B. Radio Fritz (RBB)) - wie praktisch.
19.11.07 15:01
 



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